Historie

(Beschreibung nach einem Artikel im Teckbote v. 07.04.1995)

Der Gasthof „Zur Brenne“ blickt auf eine lange Tradition zurück. Den Grundstein dazu legte Gottlieb Heckel, der 1901 im Weiler Schafhof die Restauration „Zur schönen Aussicht“ erbaute. Erst führte der Bruder Cristian Heckel, dann dessen Sohn Oskar Heckel, zusammen mit seiner Ehefrau Maria die Gaststätte, neben all den Aufgaben, die ein landwirtschaftlicher Betrieb mit sich brachte. Die Tochter Erika und ihr Ehemann, der Obstbauer und Brenner Egon Veeser, unterstützten sie dabei. In den folgenden Jahren wurde die Gaststätte von wechselnden Pächtern weitergeführt.

Als 1987 das Ehepaar Veeser, in deren Eigentum die Wirtschaft zwischenzeitlich übergegangen war, vor der Entscheidung stand, das baufällige Haus zu erhalten oder komplett zu ersetzen, entschieden sie sich für einen Neuaufbau. Ziel der neuen Konzeption war es, ein gutbürgerliches Gasthaus mit Biergarten und ausreichend Parkplätzen, mitten im alten Ortskern des Weilers Schafhof zu errichten. Auch einen neuen Namen sollte der Gastronomiebetrieb erhalten. Einen Namen, der etwas mit der Tradition des Hauses zu tun haben sollte. So entschieden sich die Veesers für die Bezeichnung „Zur Brenne“, da bereits seit den 30er Jahren im selben Gebäude eine Obstabfindungsbrennerei untergebracht war.

Bis heute wurde die Brenne von wechselnden Pächtern geführt, die hier über Jahre erfolgreich Gastronomie betrieben. 2002 ging das Gebäude in die Erbengemeinschaft der Geschwister Veeser über. Zusammen mit Ihnen kümmert sich Wilfried Veeser mit viel Liebe um das Anwesen und unterstützt Michele Allegro tatkräftig.